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Das Evangelische Dekanat Westerwald

Mehr als die Summe seiner Gemeinden

Noch gibt es sie - die Evangelischen Dekanate Selters und Bad Marienberg. Am 1. Januar 2018 werden sie jedoch zum Evangelischen Dekanat Westerwald verschmelzen: Das Evangelische Dekanat Westerwald ist dann mehr als nur ein großer Kirchenbezirk. Es ist Heimat für rund 56.000 Menschen in 32 Kirchengemeinden, die zwischen Neuhäusel, Liebenscheid-Rabenscheid, Kroppach und Montabaur ihren Glauben leben. Und zwar in ganz unterschiedlicher Weise: im Gottesdienst, in Hauskreisen, und Gesprächsgruppen, in Chören, in der Jugendkirche und -arbeit, den Diakonischen Diensten, kurz: den persönlichen Begegnungen mit Gott und den Menschen.

Kirchliches Leben gestalten

Das Dekanat dient der Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Region. Es gehört zur Propstei Nord-Nassau. Die Verantwortung für das Dekanat trägt das regionale Kirchenparlament, die Dekanatssynode. Sie wählt den Dekanatssynodalvorstand (DSV). An seiner Spitze stehen ein hauptamtlicher Dekan und ein ehrenamtlich tätiger Präses als Vorsitzender. Die Dekanatssynode wählt Ausschüsse für bestimmte Arbeitsbereiche und Aufgaben.

Das Haus der Kirche

Der Verwaltungssitz ist das Haus der Kirche in Westerburg. Von hier aus werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dekanats betreut sowie die Angelegenheiten des Dekanatssynodalvorstandes koordiniert. Außerdem haben hier die verschiedenen Arbeitsbereiche - etwa die Erwachsenenbildung, die Jugendarbeit oder die Öffentlichkeitsarbeit - ihren Dienstsitz. 

So groß wie eine Insel

Das Dekanat Westerwald ist das flächenmäßig zweitgrößte innerhalb der Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau: Es dehnt sich auf 1000 Quadratkilometern aus und hat damit eine Fläche, die so groß wie die Insel Rügen ist. Die Region, in der es beheimatet ist, ist eine ausgesprochen heterogene: Der Westerwald verfügt über Zentren wie das Autobahn- und ICE-nahe Montabaur über Keramikhochburgen wie Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach; über Bad Marienberg, Rennerod bis hin zu kleinen Ortschaften, die sich bis an die Grenzen der Landeskirche und der Bundesländer (mitunter sogar darüber hinaus) erstrecken.

 

Fragen und Antworten zum Zusammenschluss beider Dekanate

Wann geschieht was?

Beide Dekanate werden in einer gemeinsamen Synodentagung die Vereinigungsvereinbarung verabschieden – eine Art Fahrplan, in dem Ziele, ein gemeinsames evangelisches Profil und das Verfahren des Zusammenschlusses festgelegt sind. Bis Ende 2017 sollen diese Ziele schrittweise umgesetzt werden. Spätestens am 1. Januar 2019 müssen sich beide Dekanate offiziell zum Evangelischen Dekanat Westerwald zusammenschließen – so Gott will und die Vorbereitungen weiterhin so gut laufen wie bisher, auch schon zum 1. Januar 2018.

Was ändert sich für die evangelischen Christen im Westerwald?

Für die Kirchengemeinden und deren Mitglieder ändert sich im Grunde gar nichts: Ansprechpartner sind nach wie vor die jeweiligen Kirchengemeinden. Was sich ändern soll, ist die öffentliche Wahrnehmung der evangelischen Kirche in der Region: Künftig tritt die evangelische Kirche im Westerwald mit einer Stimme und als ein Gegenüber der Kommunen und der Katholischen Kirche auf.

Fallen Pfarrstellen weg?

Nein – zumindest nicht bis 2019. Denn solange gilt der aktuelle Pfarrstellensollplan. In drei Jahren wird ein neuer verabschiedet.

Fallen Stellen in anderen kirchlichen Arbeitsbereichen weg – etwa bei der Kirchenmusik, der Krankenhausseelsorge, der Erwachsenenbildung oder der Jugendarbeit?

Nein. Wie groß wird das künftige Dekanat sein? Die Fläche deckt eine Größe von rund 1000 Quadratkilometern ab. Im Dekanat sind rund 58000 Protestantinnen und Protestanten in 33 Kirchengemeinden beheimatet. Wo wird das künftige Dekanat seinen Sitz haben? Zurzeit sind mehrere Standorte im Gespräch. Welcher es letztlich wird, entscheidet sich in der zweiten Jahreshälfte 2016.

Zusammengefasst: Was ist ein Dekanat?

Ein Dekanat ist ein Kirchenbezirk, in dem mehrere Kirchengemeinden organisatorisch zusammengefasst sind. Im künftigen Dekanat Westerwald werden das 33 sein. Es dient der Gestaltung des evangelischen Lebens in der Region, des Miteinanders der Gemeinden, der Zusammenarbeit unterschiedlicher kirchlicher Dienste, der Leitung der Kirche in der Region und des missionarischen Wirkens. Zu den Arbeitsbereichen, die im Dekanat beheimatet sind, zählen unter anderem die Familien- und Erwachsenenbildung, die Jugendarbeit, die Kirchenmusik, die Krankenhaus- und Notfallseelsorge oder die Öffentlichkeitsarbeit. Die Dekanatssynode – eine Art regionales Kirchenparlament – leitet das Dekanat. An dessen Spitze steht ehrenamtlich ein Vorsitzender, während ein Dekan oder eine Dekanin hauptamtlich die Personalverwaltung der Pfarrerinnen und Pfarrer betreut. In der Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, gibt es derzeit 47 Dekanate. Allerdings soll diese Zahl in den kommenden Jahren auf 25 sinken. 

 

 

 

 

 

 

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Kontakt und weitere Informationen

Evangelisches Dekanat Bad Marienberg

Neustraße 42

56457 Westerburg

Telefon: 02663/9682-0

Fax: 02663-9682-68

E-Mail: ev.dekanat.badmarienberg@ekhn-net.de

 

Evangelisches Dekanat Selters

Saynstraße 4

56242 Selters

Telefon: 02626/92440

Fax: 02626/924419

E-Mail: ev.dekanat.selters@ekhn-net.de

 

 

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