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Mit der Nase glauben

Sie sagen,
man müsse mit dem Herzen glauben,
denn Gott hat unser Herz im Blick,
und schließlich sieht man
mit dem Herzen gut.
Sie sagen,
man müsse den Verstand gebrauchen,
denn Glaube darf verstanden werden,
und schließlich ist Vernunft
auch eine gute Schöpfergabe.

Sie haben sicher alle Recht,
die Glauben so erklären können.
Ich aber spüre immer mehr,
dass alle meine Sinne gleichermaßen
für meinen Glauben eine Würde haben.
Ganz sicher weiß ich mittlerweile,
dass meine Nase ebenso empfänglich ist
für Gottes Nähe und für seine Güte.
Der Blütenduft von kleinen Buschwindröschen,
der Duft der Erde nach dem Regenschauer
und selbst der Duft, der aus der Küche
mir entgegen kommt,
erweckt in mir den festen Glauben,
dass Gott es gut mit meinem Dasein meint.
Ja, meine Nase kann auch glauben,
und mit ihr feiere ich heute Gottesdienst.

                                Karl Schmidt

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