Mehr als 43 Jahre lang war Meurer in der Wasserwirtschaftsverwaltung des Westerwaldkreises tätig, zuletzt bei der oberen Wasserbehörde in Rheinland-Pfalz. Dort lag sein Schwerpunkt unter anderem auf der Renaturierung von Gewässern und der Umsetzung europäischer Richtlinien. In seinem Vortrag verknüpfte Meuer fachliche Expertise mit persönlichen Impulsen. Zum Einstieg lud er die Anwesenden ein, ganz bewusst auf alltägliche Wassergeräusche zu achten, vom gleichmäßigen Tropfen eines Hahns bis zum Rauschen eines Wasserfalls, um ein ganz neues Gespür für das Element zu entwickeln. Neben harten Fakten zum alltäglichen Verbrauch, richtete Meuer den Blick auch auf globale Herausforderungen wie das Bevölkerungswachstum, das Wasser weltweit zu einem immer knapperen Gut macht. Das Element selbst hatte der Referent ebenfalls im Gepäck: Die Besucher durften verschiedene gekühlte Wasserproben kosten, darunter auch das bekannte Heilwasser aus dem „Emser Kränchen“ in Bad Ems. Zum Abschluss schlug Thomas Meuer eine Brücke zum Glauben. In seiner Andacht beschäftigte er sich mit der biblischen Erzählung von Jesus und der Samariterin, die sich am Brunnen begegnen. Jesus spricht in dieser Begegnung über den Glauben, als das Wasser, das den Durst für immer stillt. Der Abend klang mit einer offenen Fragerunde aus, bei der die Kirburger Gelegenheit hatten, mit dem Experten weiter ins Gespräch zu kommen.
- Aktuelles
- Kirchengemeinden
- Themen und Angebote
- Glaube und Hilfe
- Wir über uns