Jugendkirchentag: Wäller Jugendliche erleben sonnige Tage in Alsfeld

veröffentlicht 09.06.2026 von bon, Ev. Dekanat Westerwald

Rund 4500 junge Menschen haben in Alsfeld den Jugendkirchentag (JKT) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau gefeiert – darunter auch mehr als 70 Teilnehmende aus dem Westerwald. Unter dem Motto „Mach laut. Mach bunt. Mach mit!" erlebten sie vier Tage lang in 150 Veranstaltungen besondere Himmels-Momente – in Workshops, Konzerten, Gottesdiensten und in vielen Begegnungen.

Ein Herzstück des Jugendkirchentags war dabei die Beach-Area: eine große Sandfläche vor der Alsfelder Stadthalle, die die Mitarbeitenden aus dem Westerwald auf besonders schöne Weise mit Leben gefüllt haben. 

“Hier bin ich”

„Hineni“ nennt sich die Station am Rande der Sandplatzes, die sich TeamerInnen aus dem südlichen Westerwald ausgedacht haben. „Hineni ist hebräisch und bedeutet ,hier bin ich‘. Hier kann ich sein, so wie ich bin, muss mich nicht verstecken, kann aber auch meine Grenzen austesten“, sagt Dekanatsjugendreferent Hieu Duong. Fürs Grenzen-Austesten hat sich das Wäller Team Challenges überlegt: Die Jugendlichen können unter anderem ausprobieren, wie lange sie’s schaffen, an einer Klimmzugstange zu hängen und ihr Ergebnis dann an einem großen Transparent verewigen. Darüber hinaus laden Liegestühle, Musik und eine Schminkstation zum Ausruhen vom Jugendkirchentagstrubel ein, und außerdem gibt’s ein Erinnerungsfoto und ein Armband als sichtbares Zeichen des Hineni-Segens.

Einfach schön

Die Station der Westerwälder an der Beach-Area wird für viele der 4500 Jugendlichen zum beliebten Treffpunkt – auch für die anderen Teilnehmenden aus dem Westerwald: Die sind unter anderem aus der Region Hoher Westerwald und aus der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald angereist. Dekanatsjugendreferent Emil Huck ist froh, dass die Hineni-Station am Beachvolleyball-Feld so gut ankommt: „Der rote Teppich, die Chill-Area, die Musik: Wir wollten’s hier so einladend wie möglich für die JKT-Gäste gestalten. Und ich glaube, das ist uns gelungen.“ Teamer Lennard Weidner stimmt zu: „Kirche soll ein Ort sein, an dem sich die Jugendlichen wohl fühlen und so sein können, wie sie sind. Das erlebe ich auf dem Jugendkirchentag ganz stark: Alle gehen respektvoll miteinander um und kommen richtig gut miteinander klar.“ Und viele haben sich nicht nur einen Cocktail im Liegestuhl gegönnt, sondern sind in Gespräche vertieft oder lassen sich segnen: „Die Stimmung ist einfach schön und Leute aus unterschiedlichen Kirchengemeinden lernen sich ganz locker kennen“, freut sich die Wäller Teamerin Janina Kalinna. 

Am Ende ist sogar das Wetter stabil geblieben und hat die Beach-Area nicht wie zunächst befürchtet in ein Schlammfeld verwandelt. Sonnige Tage also für die TeilnehmerInnen aus dem Westerwald – und die vielen anderen jungen Menschen, die sich jetzt schon auf den nächsten Jugendkirchentag freuen. Der findet 2028 in Bensheim statt. (bon)