Bis zum 2. Oktober lädt das Projekt mitWIRken der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn in Westerburg zu Veranstaltungen ein, die Lust auf Begegnungen, Gespräche und neue Perspektiven machen.
Die Interkulturelle Woche beginnt am Freitag, 18. September, mit einem bunten Flohmarkt für Frauen und Kinder. Von 15 bis 18 Uhr haben Gäste am Westerburger Rathausplatz Zeit, durch Kleidung und Accessoires zu stöbern und im Flohmarktcafé selbstgebackenen Kuchen und Kaffee zu genießen. Veranstaltet wird der Tag vom Frauenzentrum Beginenhof in Kooperation mit dem AK Soziales Westerburg und dem Evangelischen Dekanat Westerwald.
Joggen für den guten Zweck um den Wiesensee – der Charity Walk der Ahmadiyya Muslim Jamaat macht’s möglich. Diejenigen, die mitlaufen oder -gehen möchten, treffen sich am Samstag, 19. September, um 11.45 Uhr an der Tourist Info Wiesensee. Kinder bis 10 Jahre laufen umsonst mit; ab 10 Jahre und für Erwachsene beträgt die Startgebühr 10 Euro. Im Anschluss gibt’s Verpflegung und Getränke.
Der Sonntag, 27. September, beginnt um 10 Uhr mit einem Begegnungs-Gottesdienst der Freien Evangelischen Gemeinde. Nach dem Gottesdienst ist Zeit für Gespräche bei heißen und kalten Getränken.
Am darauffolgenden Dienstag, 29. September, lädt das Interkulturelle Kochen zum Genießen, Rezepte entdecken und zum Austausch ein. Ab 17 Uhr werden die Kochlöffel im Evangelischen Dekanat Westerburg (Neustraße 42) geschwungen.
Von den Gaumenfreunden zum Ohrenschmaus: Ein Klavierkonzert im Café Wällerland (Marktplatz 8) bildet am Mittwoch, 30. September, um 14 Uhr den musikalischen Höhepunkt der Interkulturellen Woche. Die Pianistin Aysun Hasanova interpretiert Klaviermusik aus Aserbaidschan und aus aller Welt.
Die Interkulturelle Woche endet am Freitag, 2. Oktober, mit einem Aktionstag: In der Alten Molkerei (Hergenrother Str. 2) erleben die Gäste unter anderem die Kunst der Henna-Bemalung, genießen Chai und können ihren Namen in arabischer Kalligrafie darstellen lassen. Um 14 Uhr wird dort auch die „Art to go“-Woche eröffnet, zu der es ein separates Programm gibt.
Ab 16 Uhr ist dann Zeit für den interreligiösen Austausch: Die Moschee der DITIB Westerburg öffnet ihre Türen (Langenhahner Straße 40), und das Begegnungscafé der Freien Evangelischen Gemeinde lädt ein zu Kaffee, Kuchen und Gesprächen über Gott und die Welt (Brückenstraße 2).
Karin Klein und Kai Zander, die im Rahmen des Projekts „mitWIRken“ aktiv sind, freuen sich auf die Veranstaltungen der Interkulturellen Woche, die seit mehr als 50 Jahren bundesweit Räume für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft schafft: „Ein gutes Miteinander entsteht nicht von selbst“, sagt Karin Klein. „Es wächst dort, wo Menschen sich begegnen, Interesse füreinander zeigen und offen aufeinander zugehen.“ Die Interkulturelle Woche schafft dafür einen besonderen Rahmen, glaubt sie: „Sie bringt Menschen zusammen, eröffnet Einblicke in unterschiedliche Kulturen und lädt ein, Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede kennen zu lernen.“ Das vielfältige Programm bietet dazu zahlreiche Möglichkeiten“, glaubt Kai Zander: „Im Westerwald leben viele Menschen, deren Wurzeln in anderen Orten liegen – und die hier ein Zuhause gefunden haben. Ich glaube, dass wir uns nur dann besser verstehen, wenn wir einander kennenlernen.“ (bon)