Mit schmissigen Evergreens und beliebten Melodien wollen Pfarrerin Friederike Zeiler und Doro Raukes (Klavier) zeigen, wie gut Schlager in die Kirche passt. Eingeladen zu diesem musikalischen Abend sind alle, die gerne singen.
Songs gehen ins Ohr
Musik ist etwas, das verbindet, sagt Pfarrerin Friederike Zeiler. Das hat sie schon bei den ersten beiden Mitsing-Konzerten erlebt: Im ersten schmetterten die Gäste Weihnachtslieder, im zweiten Frühlingsmelodien und nun eben Schlager. „Wir hatten vor der dritten Runde überlegt, was gut ankommt. Aus Jux haben wir ,Marmor, Stein und Eisen bricht‘ angestimmt – und das war’s dann“, sagt Friederike Zeiler – auch wenn sie zugibt, dass deutsche Unterhaltungsmusik nicht unbedingt ihr Lieblingsgenre ist. „Aber ich kann’s schon verstehen: Die Songs gehen halt ins Ohr“, lacht die Pfarrerin. „Außerdem verbinden viele Menschen mit Schlagern Erinnerungen im Leben. Ob’s nun Tanzveranstaltungen, Fernsehsendungen oder besondere Momente sind.“
Bett im Kornfeld gut im Rennen
Als das Motto für den Abend feststand, hat das Team hat 35 Lieder zusammengetragen und auf Zettel gedruckt, die nun in den Kirchengemeinden ausliegen. Hits wie Anton aus Tirol, 99 Luftballons finden sich dort ebenso wie Gassenhauer aus der Wirtschaftswunderzeit oder auch der ein oder andere unvermeidliche Abba-Song. „Die Leute können sich ab sofort Stücke aus der Liste aussuchen, und 18 werden an dem Abend gesungen“, erklärt die Pfarrerin die „Regeln“ fürs Mitsing-Konzert. „Welche das sind, ist noch offen. Ein Bett im Kornfeld und Über den Wolken sind aber schon mal gut im Rennen“, verrät sie.
Pfarrerin Friederike Zeiler wird an dem Abend nicht nur mitsingen, sondern auch interessante Facts zu den Liedern präsentieren – oder passende geistliche Denkanstöße mitgeben. „Aber nicht zu viel: Die Leute kommen wegen des Singens“, sagt sie. Das Ganze endet mit einem Vaterunser und einem Segen; zwischendurch gibt’s ein paar Snacks und Getränke. „Ich freue mich drauf, das wird schön. Zumal der Klang der Kirche in Nordhofen einfach top ist. Und ob man nun Schlager mag oder nicht: Das Wichtigste ist das friedvolle gemeinsame Singen. Denn das kann in schwierigen Zeiten Kraft geben.“ (bon)
Der Eintritt für das Schlager-Mitsing-Konzert ist frei.