Zwei ehrenamtlich engagierte Mitarbeiterinnen des ASB waren nach Kirburg gekommen und hatten den Wünschewagen mitgebracht, um ihre Arbeit anschaulich vorzustellen. Sie berichteten, dass es seit 2014 möglich ist, mit Hilfe des Wünschewagens, schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase noch einmal einen Herzenswunsch zu erfüllen. Das Projekt setzt genau dort an, wo Angehörige oft an ihre Grenzen stoßen: wenn ein Fahrgast nur liegend transportiert werden kann, medizinische oder pflegerische Betreuung während der Fahrt benötigt oder die Organisation eines solchen Ausflugs allein nicht zu bewältigen ist. Dank der umfassenden Ausstattung der Fahrzeuge sowie der Begleitung durch geschulte Ehrenamtliche können diese besonderen Fahrten dennoch ermöglicht werden.
Ob ein letzter Besuch am Meer, ein Ausflug ins Stadion, ein Konzert, ein Wiedersehen mit der Familie oder die Rückkehr an einen vertrauten Ort – das Ziel bestimmen stets die Fahrgäste selbst. Voraussetzung ist lediglich, dass sie generell transportfähig sind. Für die Betroffenen und ihre Angehörigen sind diese Momente oft von unschätzbarem Wert. Das gesamte Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert und die Fahrten sind für die Gäste kostenfrei. Möglich wird dies durch zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die ihre Zeit und Kraft in den Dienst dieser Aufgabe stellen. Die Frauen des Frauentreffs Kirburg zeigten sich bewegt von den geschilderten Erfahrungen und bedankten sich herzlich bei den beiden Referentinnen für ihren Besuch.
- Aktuelles
- Kirchengemeinden
- Themen und Angebote
- Glaube und Hilfe
- Wir über uns