Predigt über die Kraft der Liebe und Hoffnung
Die Predigt hielt Pfarrer Yannik Steffens über den Bibeltext aus Jesaja 40,26–31. Der Prophet Jesaja spricht darin dem Volk Israel, das im Exil leben muss, Mut zu. Es geht um die Kraft der Hoffnung und Erneuerung für die Menschen, die auf Gott vertrauen. Pfarrer Steffens bezeichnete es als tragisch, dass die allmächtige Gegenwart Gottes im alltäglichen Leben übersehen werden kann. „Doch wer die Liebe Gottes spüren will, der kann sie spüren. Diese Liebe gibt neue Kraft, ganz egal, wie haltlos man sich fühlen mag“, sagte der Pfarrer. Im Anschluss an die Predigt wurden die neuen Teamer*innen durch Gemeindepädagoge Johannes Sou gesegnet.
Teamer haben Qualifizierung durchlaufen
Als Zeichen der Anerkennung erhielten sie ein Teamer-T-Shirt sowie eine Urkunde über den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung. Die Jugendlichen haben in den vergangenen sechs Monaten an der modularen Schulung „Go(o)d to go – dein erster Schritt als Teamer“, entwickelt von Johannes Sou, teilgenommen. Diese Qualifizierung richtet sich an junge Menschen ab 14 Jahren, die sich nach ihrer Konfirmation in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit engagieren möchten. In Modulen erwarben sie grundlegende Kompetenzen in Spielpädagogik, Gruppenleitung, Religionspädagogik, Erster Hilfe sowie im Bereich Kinder-Schutzkonzept und Gewaltprävention. Die Schulung orientiert sich inhaltlich am Niveau der Juleica-Ausbildung (Jugendleitercard) und bildet die Voraussetzung für die Mitarbeit in der Gemeinde.
Go(o)d to go
Der bewusst gewählte Slogan „Go(o)d to go“ vereint dabei mehrere Bedeutungen: Er steht einerseits für einen gelungenen Start („good“), andererseits für die Begleitung durch Gott („God“). „To go“ symbolisiert Aufbruch und Bereitschaft. Gemeindepädagoge Johannes Sou sagt dazu: "Go(o)d to go‘ heißt für uns: Du bist bereit. Nicht, weil du alles kannst, sondern weil du dich auf den Weg machst. Und wir glauben, dass Gott dabei an deiner Seite ist.“ Eingeführt wurden Markus Reich, Ammon Drüen und Paul Meißner (aus der ehemaligen Kirchengemeinde Alpenrod), David Schmidt und Zinedin Quirmbach (Altstadt), Konstantin Schiwietz (Hachenburg) sowie Ann Christin Egly, Theresa Kramer und Lea Malinowski (Kroppach). Theresa und Lea konnten am Gottesdienst nicht teilnehmen.
Positive Entwicklung der Jugendarbeit
Die Jugendarbeit im Hachenburger Land entwickelt sich in der Beteiligung, laut den Mitarbeitenden, insgesamt positiv: Im Jahr 2026 wurden bereits acht Teamerinnen vom Kirchenvorstand in den Jugendausschuss berufen. Zudem konnten durch die engagierte Konfi-Arbeit vom Verkündigungsteam und zwei erfahrenen Konfi-Teamern aktuell 15 neue Konfirmandinnen und Konfirmanden für eine Mitarbeit gewonnen werden. Insgesamt werden damit in diesem Jahr über 20 ehrenamtliche Teamerinnen in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sein. Die Einführung der neuen Teamer macht deutlich: Die Kirchengemeinde Hachenburger Land setzt auf die junge Generation, gut vorbereitet, motiviert und getragen von einem lebendigen christlichen Glauben.