200 Menschen feiern die Demokratie

veröffentlicht 14.03.2026 von bon, Ev. Dekanat Westerwald

Rund 200 Menschen haben unter dem Motto „Westerburg steht auf“ die Stimme erhoben. Auf dem Platz vor der Stadthalle demonstrierten sie mit bunten Plakaten für Werte wie Demokratie und Menschenwürde.

Veranstaltet hat die Aktion der „Arbeitskreis Soziales Westerburg“, ein Bündnis, zu dem unter anderem soziale Einrichtungen, die Kirchen sowie Bildungseinrichtungen gehören. In kurzen Statements machten deren VertreterInnen deutlich, warum es wichtig ist, für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Die Rednerinnen und Redner sprachen über Zusammenhalt und Versöhnung, Vielfalt, Frieden, Solidarität, Menschenwürde und -rechte, Freiheit und Demokratie. Klare Worte gegen populistische Tendenzen; eingerahmt von musikalischen Beiträgen, die Dieter Meurer, Anja Fries und Peter Bongard beisteuerten. 

„Es war eine sehr friedliche und bunte Zusammenkunft, die trotz der kurzfristigen Planung erfreulich gut besucht war“, freut sich der Leiter der Regionalen Diakonie Westerwald Rhein-Lahn, Wilfried Kehr. Er lobt die gute Zusammenarbeit im Arbeitskreis und die eindrücklichen Statements der Vertreterinnen der Kirchen und der Freien Evangelischen Gemeinde, der Evangelischen Jugend im Dekanat Westerwald, der Pfadfinder vom Stamm der Burgmannen Westerburg, des Frauenzentrums Beginenhof Westerburg sowie der Caritas und der Diakonie. Ansprachen wie diejenige von Katrin Weiland (Frauenzentrum Beginenhof): „Uns verbindet die Überzeugung, dass jeder Mensch frei und in Würde leben soll“, sagt sie. „Wir sind nicht machtlos, sondern können etwas tun und laut werden, wenn andere eingeschüchtert werden. Denn Freiheit ist keine Nebensache, sondern das Fundament der Demokratie.“ (bon)